Der lange Weg - Donnerkogel
Toureninfo

Standort / Karte
Tourenbeschreibung
Zum ersten Drittel der Route "Der Lange Weg" am Donnerkogel schreibt Erstbegeher Heli Putz auf seiner Website: "Ich wollte diese untere Wand auch klettern und fand einen Durchstieg, der nicht bewachsen ist. Dies gelang mit genau 10 Seillängen im perfekten Fels."
Die drei Rückzugkarabiner in der 1. SL warnten uns zwar schon vor, doch wir wollten unbedingt weiter, durch das große Epos - 28 Seillängen im perfekten Fels über Schafwand und Freyaturm hinauf auf den Donnerkogel wurden uns versprochen - klettern. Ja, wir sind auch in unserem Kletterleben schon viel Schrott geklettert, deshalb haben wir die schwachen Signale in der 1. SL ignoriert. Nach 5 SL haben aber auch wir w.o. gegeben, extrem bewachsener, oft sehr brüchiger, nirgends geputzter Fels und nach oben hin keine Besserung in Sicht.
Heli Putz u. Christian Amon 13.10.2018
Begehungsstil: Mit dem Hubschrauber Material auf den Gipfel geflogen und teils von oben einbohrt.
2 x 60 m
16
Kletterausrüstung und Helm
Absicherungen mit Bolts, dennoch alpines, brüchiges und insbes. grasiges Gelände!
Diese Schwierigkeitsangabe bezieht sich auf die Angabe der Erstbegeher. In den ersten 5 SL lag die Schwierigkeit ca. einen Grad darüber.
Von der Talstation dem Wanderweg Richtung Bergstation/Gablonzer Hütte folgen bis dieser zu einer Schotterhalde kommt. Über die Schotterhalte aufsteigen, am Wandfuss noch ein Stück links hinauf und über Schrofen auf einem kleinen Vorbau zurück zum Einstieg queren.
1460 m
Vom Gipfel der roten Markierung folgen und nach wenigen Minuten rechts auf den Weg 628 abzweigen und über diesen stellenweise recht unangenehm zum Unteren Törleggsattel absteigen. Dort rechts halten und zurück zur Gablonzer Hütte und weiter zur etwas unterhalb liegenden Bergstation und in weiteren 45 Min. zum Gosausee absteigen
26.07.2019
Andreas Jentzsch
Kommentare
AW: Der lange Weg - Donnerkogel
We unfortunately decided to rap off after the first 5 pitches took much longer than anticipated (it was also Super hot the day we went). The grading was more like 7- A0 (the crack on I think pitch 3 and the traverse on pitch 5 were particularly hard to climb, but absolutely amazing) and the thick trees in places made the climbing slow. You can Expect amazing views and a lot of ferocious biting ants that don't let go until you kill them